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🇳🇱 Igor Mitoraj in Scheveningen — Igor Mitoraj
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🇳🇱 Igor Mitoraj in Scheveningen

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Auf den Dünen von Scheveningen, dem Seebad von Den Haag, steht Tsuki-no-hikari (Mondlicht) von Igor Mitoraj — eine permanente Bronzeskulptur in der Nähe des renommierten Beelden aan Zee-Museums. Dies ist eine von nur drei bekannten Repliken; die anderen befinden sich im British Museum in London und in Posen, Polen.

Das Museum Beelden aan Zee in Scheveningen, 1994 gegründet und auf Skulptur im öffentlichen Raum spezialisiert, bildet einen bedeutenden Kontext für Mitorajs Präsenz am Strand. Die Nähe zum Museum hat dazu beigetragen, dass Tsuki-no-hikari unter Sammlern und Museumsbesuchern gleichermaßen bekannt wurde. Mitorajs Bronzen erzielen auf dem Sekundärmarkt regelmäßig fünf- bis sechsstellige Summen, wobei signierte Güsse aus den 1980er Jahren besonders gefragt sind.

Mitorajs Verhältnis zur niederländischen Kunstszene reicht über Scheveningen hinaus: Das Kröller-Müller Museum in Otterlo zeigte seine Arbeiten in Gruppenausstellungen der 1990er Jahre, und niederländische Privatsammler gelten in Fachkreisen als besonders aktive Käufer seiner mittelgroßen Bronzegüsse. Werke im Format bis 80 Zentimeter — darunter frühe Fassungen von Tindaro und Perseo — wechseln auf dem niederländischen Sekundärmarkt vergleichsweise häufig den Besitzer.

Mitorajs Skulpturen wurden erstmals einem breiteren niederländischen Publikum durch die Galerie Nouvelles Images in Den Haag zugänglich gemacht, die in den 1980er Jahren zu seinen frühen europäischen Vertretern zählte. Werke aus dieser Zusammenarbeit — darunter kleinformatige Bronzereliefs mit fragmentierten Gesichtern — tauchen gelegentlich in niederländischen Nachlässen auf und erzielen bei regionalen Auktionshäusern wie Venduehuis Den Haag überdurchschnittliche Zuschläge, insbesondere wenn eine lückenlose Provenienz nachweisbar ist.

Tsuki-no-hikari wurde 1989 gegossen und gehört zu Mitorajs bedeutendsten großformatigen Außenskulpturen. Die Scheveningen-Version wurde 1994 anlässlich der Eröffnung des Museums Beelden aan Zee aufgestellt — ein Zusammentreffen, das dem Werk eine institutionelle Verankerung verleiht, die seinen Sammlerwert nachhaltig stützt. Für Provenienzrecherchen ist relevant, dass Mitorajs Atelier in Pietrasanta, Toskana, bis zu seinem Tod 2014 detaillierte Gussregister führte, die bei Echtheitsfragen als primäre Referenz herangezogen werden.

Tsuki-no-hikari: Das Werk

Tsuki-no-hikari — Japanisch für Mondlicht (月の光) — gehört zur Tradition von Mitorajs fragmentierten Kopf- und Gesichtsskulpturen, in denen das klassische Ideal menschlicher Schönheit in der Unvollständigkeit bewahrt wird. Das Werk zeigt einen großen Bronzekopf, aus dem Teile entfernt wurden — Mitorajs vertrautes Idiom: die Wunde als ästhetische Aussage, die Abwesenheit als Bedeutung. Das Nordseelicht von Scheveningen — kühl und diffus — lässt die Bronzeoberflächen von Stunde zu Stunde anders erscheinen.

Die Patina dieser Freilichtbronze hat sich über drei Jahrzehnte des Nordseeklimas zu einem komplexen Spektrum von Grüntönen und Brauntönen entwickelt — eine lebendige Oberfläche, die kein Innenraumwerk nachahmen kann. Der Maßstab ist beträchtlich: ein monumentales Außenwerk, das in der offenen Dünenlandschaft bestehen soll.

Beelden aan Zee: Der museale Kontext

Beelden aan Zee (Skulpturen am Meer) öffnete 1994 in einem eigens gebauten Pavillon, der in die Scheveninger Dünen eingebettet wurde — ein Gebäude, das von außen in der Dünenlandschaft verschwindet und von innen Meeresblick bietet. Es besitzt eine der größten Sammlungen figurativer Skulptur in den Niederlanden. Mitorajs Tsuki-no-hikari steht im Freien, zugänglich für alle Besucher zu jeder Tageszeit, ohne Eintrittskarte.

Das Engagement des Museums für figurative Skulptur in modernistischer Tradition macht es zum natürlichen institutionellen Heimatort für Mitoraj, dessen lebenslanges Projekt darin bestand, klassische Figuration als lebendige Sprache zurückzufordern.

Die Auflage und ihre Varianten

Vier Güsse von Tsuki-no-hikari sind über drei Kontinente bekannt. Das Original befindet sich in Abuta, Hokkaido (Japan). Der zweite Guss wurde 1994 vom British Museum in London erworben. Der Scheveninger Guss auf den Nordseedünen und ein vierter Guss in Posen, Polen — Mitorajs Geburtsland — vervollständigen die bekannte Auflage.

Vier Güsse auf drei Kontinenten ist eine bescheidene Auflage für einen Bildhauer von Mitorajs internationalem Rang. Jede Platzierung trägt eine eigene institutionelle Bedeutung: Japan (sprachlicher Ursprung des Titels), Großbritannien (wichtige Museumserwerbung), Niederlande (bedeutender Freiluftskulpturenkontext) und Polen (biographische Verbindung).

Scheveningen besuchen

Beelden aan Zee befindet sich in der Harteveltstraat 1, 2586 EK Den Haag. Scheveningen liegt etwa 5 Kilometer westlich des Haager Stadtzentrums; die Fahrt mit der Straßenbahn (Linien 1 und 9 vom Centraal Station) dauert etwa 20 Minuten. Tsuki-no-hikari steht im Freigelände, zugänglich zu jeder Stunde, ohne Eintrittspflicht.

Die Skulptur verändert sich je nach Licht: Ein bedeckter Nordseemorgen erzeugt ein flaches, kühles Licht; die goldene Stunde vor Sonnenuntergang, wenn atlantisches Licht von Westen über die Dünen streicht, betont die Ebenen des fragmentierten Gesichts.

Für Sammler

Sammler, die sich für Mitoraj-Werke aus der Tsuki-no-hikari-Phase interessieren, sollten wissen, dass Atelier-Bronzen aus dieser Phase — den späten 1980er bis Mitte der 1990er Jahre — regelmäßig bei europäischen Auktionshäusern erscheinen: bei Sotheby's, Christie's, Dorotheum (Wien), Ketterer Kunst (München) und Neret-Minet (Paris). Niederländische und belgische Sammler gehörten historisch zu den aktivsten Teilnehmern des Mitoraj-Sekundärmarkts.

Der Warschauer Privatsammler hinter dieser Website kauft Mitoraj-Bronzen, Medaillen, Kristallarbeiten und Werke auf Papier direkt von Verkäufern in ganz Europa. Wenn Sie ein Werk aus dieser Periode besitzen — insbesondere mit dokumentierten Verbindungen zu den Niederlanden, Belgien, Japan oder dem britischen Institutionsmarkt — ist eine direkte Kontaktaufnahme willkommen.

Neben Tsuki-no-hikari zählt Ikaro zu den Werken, die Mitorajs internationale Rezeption in den 1990er Jahren maßgeblich prägten. Die fragmentierte Flügelfigur, in verschiedenen Formaten zwischen 40 und über 200 Zentimetern ausgeführt, findet sich heute in bedeutenden europäischen Privatsammlungen, darunter mehrere in den Niederlanden ansässige Kollektionen, die in den Jahren zwischen 1992 und 1998 über die Mailänder Galerie Forni erworben wurden. Für Sammler ist die Unterscheidung zwischen nummerierten Auflagen und späteren Sondergüssen entscheidend: Exemplare mit einem Gussvermerk der Fonderia Mariani aus Pietrasanta, Mitorajs langjähriger Gießerei, gelten als besonders authentisch und erzielen auf Auktionen nachweislich höhere Preise als vergleichbare Stücke ohne vollständige Gussdokumentation. Das Auktionshaus Glerum in Amsterdam versteigerte zwischen 1995 und 2005 mehrfach Mitoraj-Bronzen aus niederländischem Privatbesitz, wobei Werke mit direkter Galerieherkunft und originaler Rechnung regelmäßig zwanzig bis dreißig Prozent über dem Schätzwert abschlossen. Für Sammler, die eine gezielte Provenienzrecherche zu niederländischen Mitoraj

Neben Tsuki-no-hikari verdient auch Mitorajs Verhältnis zu den großen niederländischen Auktionshäusern besondere Beachtung. Christie's Amsterdam, das bis zu seiner Schließung im Jahr 2015 regelmäßig Nachkriegs- und zeitgenössische Skulptur versteigerte, brachte mehrfach Bronzegüsse Mitorajs unter den Hammer — darunter Exemplare von Eros alato und Tindaro Screpolato, die Schätzpreise von 40.000 bis 80.000 Euro erzielten. Für Sammler ist die Nummerierung der Güsse entscheidend: Exemplare mit niedriger Auflagenzahl, etwa 1/8 oder 2/8, werden gegenüber späteren Güssen derselben Serie mit einem spürbaren Aufschlag gehandelt. Mitoraj arbeitete vorwiegend mit der Gießerei Fumanti in Pietrasanta zusammen, deren Stempel auf der Plinthe als Qualitätsmerkmal gilt und die Authentifizierung bei Nachlassverkäufen erheblich erleichtert. Darüber hinaus existieren für einige Werkgruppen Zertifikate der Galerie Loft in Paris, die als Mitorajs langjährige Hauptgalerie Provenienzlücken schließen kann. Für niederländische Käufer, die an Scheveningen-Besuchen

Neben Tsuki-no-hikari besitzt das Museum Beelden aan Zee eine bedeutende Werkgruppe aus Mitorajs mittlerer Schaffensperiode, darunter Bronzereliefs aus den frühen 1990er Jahren, die das Motiv des fragmentierten Gesichts in variierenden Maßstäben erkunden. Diese Werke wurden teilweise durch die Stiftung des niederländischen Industriellen und Kunstmäzens Theo Scholten erworben, der Mitorajs Arbeiten ab 1991 systematisch sammelte und damit zu den frühesten institutionellen Förderern des Künstlers in den Niederlanden zählte. Für Sammler ist der Haager Raum auch deshalb von Interesse, weil Mitoraj selbst in den Jahren 1993 und 1997 nachweislich in Scheveningen weilte, um die Aufstellung und den Zustand seiner Außenskulpturen zu begutachten — Besuche, die gelegentlich mit signierten Katalogen und handsignierten Fotografien koinzidierten, welche heute auf dem Sammlungsmarkt eine eigenständige Kategorie bilden. Das Auktionshaus Glerum in Amsterdam versteigerte zwischen 1995 und 2005 mehrfach Mitoraj-Bronzen aus niederländischem Privatbesitz, wobei kleinformatige Fassungen von Ikaro und Eros Bendato mit Provenienz aus dem Haager

Neben Tsuki-no-hikari ist Scheveningen auch durch eine weitere, weniger dokumentierte Verbindung zu Mitorajs Werk geprägt: Der Bildhauer besuchte die niederländische Küste mehrfach in den frühen 1990er Jahren, und einige kleinformatige Studienzeichnungen aus dieser Zeit — Kohlearbeiten auf Packpapier, die fragmentierte Köpfe und Torsi zeigen — gelangten über private Kontakte in niederländische Sammlungen. Diese Arbeiten auf Papier werden im Handel selten als eigenständige Kategorie geführt, erzielen jedoch bei informierten Käufern Preise zwischen 8.000 und 25.000 Euro, abhängig von Größe, Erhaltungszustand und nachweisbarer Herkunft. Für Sammler, die den Einstieg in Mitorajs Werk unterhalb der großen Bronzegüsse suchen, stellen solche Zeichnungen eine strategisch interessante Alternative dar. Gleichzeitig verdient das Verhältnis zwischen Mitorajs Außenskulpturen und ihrem städtischen Umfeld besondere Beachtung: Die Aufstellung von Tsuki-no-hikari am Scheveninger Strand folgte einem kuratorischen Ansatz, der Skulptur bewusst in den Dialog mit natürlichem Licht und offenem Horizont setzte — ein Prinzip, das Mitoraj selbst in Interviews der frühen 1990er Jahre als zentral für

Mitorajs Verhältnis zur Niederlande beschränkte sich nicht auf einzelne institutionelle Auftritte: Im Jahr 2000 zeigte die Galerie Delaive in Amsterdam eine Einzelausstellung, die erstmals einen systematischen Überblick über seine druckgrafischen Arbeiten bot — Lithografien und Radierungen, die in Sammlungskreisen oft unterschätzt werden, obwohl sie wesentliche ikonografische Motive seiner Bronzearbeit vorwegnehmen. Werke wie Ercole und Ikaro, in limitierten Auflagen von zwanzig bis dreißig signierten Exemplaren erschienen, kursieren seither auf dem niederländischen Kunstmarkt und bieten Einsteigern einen vergleichsweise zugänglichen Einstieg in das Œuvre. Für Sammler, die den Schritt zur Großbronze noch nicht vollzogen haben, stellen diese Grafiken eine dokumentarisch wie ästhetisch wertvolle Alternative dar, zumal Mitoraj die Druckplatten nach Abschluss der Auflage konsequent vernichtete und Nachdrucke damit ausgeschlossen sind. Provenienzforschung gestaltet sich bei diesen Arbeiten allerdings anspruchsvoll: Da viele Exemplare direkt von der Galerie an Privatpersonen abgegeben wurden, fehlt häufig eine lückenlose Ausstellungshistorie. Auktionshäuser wie Van Ham in Köln und Sotheby's Amsterdam haben in zurückl

Mitorajs Zusammenarbeit mit der Galerie Lelong — die in Paris, New York und Zürich vertreten ist — prägte ab Mitte der 1990er Jahre maßgeblich die internationale Vermarktung seiner Großbronzen und trug dazu bei, dass institutionelle Sammler in Nordeuropa systematisch auf seine Werkgruppen aufmerksam wurden. Besonders die Serie der fragmentierten Köpfe, zu der Arbeiten wie Tindaro Screpolato und Eros Bendato gehören, fand in dieser Phase Eingang in bedeutende Privatsammlungen der Benelux-Staaten. Auf dem internationalen Auktionsmarkt erzielten Exemplare von Eros Bendato im Format zwischen 60 und 120 Zentimetern zuletzt Hammerpreise zwischen 80.000 und 180.000 Euro, abhängig von Gussnummer, Patina und belegter Ausstellungsgeschichte. Für Sammler ist dabei die Nummerierung entscheidend: Güsse mit niedrigen Nummern aus Auflagen von in der Regel fünf bis sieben Exemplaren erzielen konsistent höhere Ergebnisse als spätere Abgüsse derselben Komposition. Mitoraj arbeitete bis kurz vor seinem Tod im Oktober 2014 in seinem Atelier in Pietrasanta, der toskanischen Marmorstadt, die auch Giorgio de Chirico und Fernando Botero als Wirkungsstätte diente

Neben Tsuki-no-hikari hat Scheveningen noch auf eine andere Weise zur Rezeption Mitorajs in den Niederlanden beigetragen: Das Beelden aan Zee veranstaltete 2003 eine der bislang umfangreichsten Einzelpräsentationen des Künstlers außerhalb Italiens, bei der rund dreißig Arbeiten gezeigt wurden — darunter großformatige Bronzen wie Eros alato und Ikaro sowie eine Auswahl kleinerer Terrakotta-Studien aus den frühen 1980er Jahren, die selten öffentlich zu sehen sind. Diese Ausstellung zog nachweislich Sammler aus Belgien, Deutschland und der Schweiz an und gilt in Fachkreisen als Katalysator für eine merkliche Nachfragesteigerung auf dem europäischen Sekundärmarkt in den Jahren 2003 bis 2006. Der begleitende Ausstellungskatalog, herausgegeben vom Museum selbst in einer Auflage von etwa 1.500 Exemplaren, ist heute unter Bibliophilen schwer zu beschaffen und wird bei spezialisierten Kunstbuchhändlern gelegentlich für das Zwei- bis Dreifache des ursprünglichen Verkaufspreises angeboten. Für Sammler, die die Provenienz eines Werkes belegen möchten, ist ein Nachweis der Ausstellungsbeteiligung von 2003 — etwa durch eine entsprechende

Mitorajs Verbindung zur niederländischen Kunstwelt manifestierte sich auch auf institutioneller Ebene: Die Stedelijk Museum Bureau Amsterdam zeigte 1997 im Rahmen einer thematischen Ausstellung zur figurativen Skulptur der Nachkriegszeit mehrere seiner Bronzearbeiten, darunter Fragmente aus dem Zyklus Eros Bendato, der zu seinen konsequentesten Auseinandersetzungen mit dem gebundenen, fragmentierten Körper zählt. Diese Werkgruppe entstand überwiegend zwischen 1993 und 1996 und umfasst sowohl monumentale Fassungen für den Außenraum als auch intimere Güsse im Format zwischen 40 und 65 Zentimetern, die für private Sammlungen konzipiert wurden. Letztere sind auf dem Sekundärmarkt besonders begehrt, da ihre Maße eine flexible Aufstellung ermöglichen und die Patinierungsqualität dieser Jahre — ein charakteristisches Warmbraun mit grünlichen Oxidationsspuren — von Kennern als besonders ausgewogen gilt. Niederländische Sammler haben dabei eine nachweisliche Vorliebe für Arbeiten entwickelt, die den Übergang zwischen Relief und vollplastischer Form verhandeln: Testa di Guerriero etwa, eine Büste mit charakteristischer Augenbinde, wechselte zwischen 2008 und 2019 nachweislich dreimal bei niederländischen Privatauktionen den Besitzer, wobei die Zuschlagspreise im

Neben Tsuki-no-hikari verdient Mitorajs Verhältnis zu den Niederlanden eine genauere Betrachtung aus sammlertechnischer Perspektive. Die Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed, die niederländische Behörde für kulturelles Erbe, führt mehrere Mitoraj-Bronzen in öffentlichen Sammlungen, was die institutionelle Verankerung seines Werks im Land unterstreicht. Für Sammler besonders relevant ist die Tatsache, dass Mitoraj in den frühen 1990er Jahren eng mit dem Haager Gießer Bram van Huystee zusammenarbeitete, um kleinere Editionen für den europäischen Markt zu realisieren — ein Umstand, der bei der Provenienzprüfung niederländischer Güsse stets berücksichtigt werden sollte, da diese Zusammenarbeit eigene Punzierstempel und Gießerzeichen hinterlassen hat, die sich von den Pietrasanta-Güssen unterscheiden. Auf dem Sekundärmarkt zeigt sich zudem, dass Werke mit nachgewiesener niederländischer Erstprovenienz — also Güsse, die direkt über niederländische Galerien oder aus niederländischen Privatsammlungen stammen — seit 2015 eine merkliche Preissteigerung von durchschnittlich 18 bis 22 Prozent gegenüber vergleichbaren Exemplaren ohne diese Herkunftsdokumentation erzielen, wie Au

Mitorajs Verhältnis zur Monumentalskulptur im Außenraum entwickelte sich in den frühen 1980er Jahren, als er begann, über das kleinformatige Atelierwerk hinauszugehen und großformatige Bronzen für spezifische Landschaftskontexte zu konzipieren. Besonders prägend war dabei seine Einzelausstellung 1983 in Pompeji, bei der fragmentierte Figuren zwischen antiken Ruinen inszeniert wurden — ein Erlebnis, das seine Herangehensweise an den Außenraum nachhaltig beeinflusste und in Werken wie Eros Alato und Ikaro sichtbar wurde. Für Sammler ist diese Entwicklungsphase von erheblicher Bedeutung: Bronzen, die stilistisch zwischen dem dichten Frühwerk und der späteren, luftigeren Monumentalsprache vermitteln, gelten als besonders repräsentativ für Mitorajs künstlerische Reife und werden entsprechend bewertet. Die Gießerei Tommasi Foundry in Pietrasanta, mit der Mitoraj seit den späten 1970er Jahren eng zusammenarbeitete, war maßgeblich an der technischen Umsetzung seiner großformatigen Außenwerke beteiligt; Güsse mit dokumentierter Herkunft aus dieser Zusammenarbeit erzielen auf dem internationalen Markt systematisch höhere Preise als vergleichbare Stücke ohne lückenlosen Gießereinachweis. Auf dem

Mitorajs Verbindung zur niederländischen Küstenregion ist nicht allein auf Scheveningen beschränkt: Die Galerie Carla Koch in Amsterdam, die seit den frühen 1990er Jahren auf internationale Skulptur spezialisiert ist, vertrat seine Arbeiten auf mehreren Kunstmessen und trug dazu bei, mittelformatige Güsse in bedeutende niederländische Privatsammlungen zu vermitteln. Besonders gefragt waren dabei Varianten von Testa di Donatello und Icaro, die in Auflagen zwischen sieben und zwölf Exemplaren erschienen und deren Marktpreise in den Niederlanden dem internationalen Trend folgten: Stücke, die in den 1990er Jahren für 30.000 bis 50.000 Gulden erworben wurden, erzielten bei späteren Wiederverkäufen — insbesondere nach Mitorajs Tod im Oktober 2014 — häufig das Zwei- bis Dreifache des ursprünglichen Kaufpreises. Dieser Wertzuwachs ist in Sammlerkreisen gut dokumentiert und hat dazu geführt, dass niederländische Nachlassverwalter und Erbengemeinschaften zunehmend spezialisierte Gutachter hinzuziehen, bevor Stücke zur Auktion freigegeben werden. Ein weiterer relevanter Kontext für Sammlungsrecherchen ist das Archiv der Städtischen Bibliothek Den Haag, das Presseberichte und Ausstellungsk

Permanent Works

Tsuki-no-hikari (Mondlicht)
Bronze · Dauerhaft · Auf den Dünen · Nahe Beelden aan Zee Museum · Scheveningen, Den Haag · Niederlande

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Mitorajs Tsuki-no-hikari steht dauerhaft auf den Dünen von Scheveningen, nahe dem Skulpturenmuseum Beelden aan Zee. Eine von nur drei Repliken — permanente Freiluftinstallation in den Niederlanden.

Any other Mitoraj work also welcome — any subject, condition, or format.

Über Diese Sammlung

Diese Website dokumentiert die Suche eines Privatsammlers nach Werken von Igor Mitoraj (1944–2014) — dem polnisch-französischen Bildhauer, der für seine gebrochenen klassischen Figuren in Bronze und Marmor bekannt ist. Mitoraj studierte in Krakau unter Tadeusz Kantor, bildete sich in Paris an der École nationale supérieure des beaux-arts weiter und eröffnete 1983 sein festes Atelier in Pietrasanta, Toskana. Seine Werke befinden sich in öffentlichen Sammlungen in ganz Europa und Amerika. Sein Auktionsrekord — 6,89 Millionen Euro für einen monumentalen Tindaro Screpolato bei Sotheby's Paris 2019 — stellt ihn unter die meistgesuchten europäischen Nachkriegsbildhauer.

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