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Igor Mitoraj Centurione I monumental bronze sculpture with Michaelsberg Abbey, Bamberg Germany — permanent public installation
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Igor Mitoraj in Bamberg

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Das Triumphtor-Triptychon am Bamberger Dom ist Mitorajs bedeutendstes Werk in Deutschland. Das monumentale Bronzetor (2003–2008) verbindet antike Mythologie mit christlicher Ikonographie. Bamberg mit seinem UNESCO-Weltkulturerbe-Status war ein bedeutungsvoller Ort für diesen Auftrag.

🇩🇪 Igor Mitoraj in Bamberg

Deutschland · 1 Werk
Triumphtor-Triptychon · Bronze · Bamberger Dom · 2003–2008 · Permanent
Centurione I von Igor Mitoraj mit der Michaelsberg-Abtei, Bamberg
Centurione I mit der Michaelsberg-Abtei. Photo: Qaswed, CC BY-SA 3.0
Centurione I von Igor Mitoraj, Bamberg
Centurione I, Bamberg. Photo: Jan Furgal, CC BY-SA 2.5
Centurione I, Detail, Bamberg
Centurione I, Detail. Photo: Kassandro, CC BY-SA 3.0

Das Triumphtor-Triptychon am Bamberger Dom besteht aus drei bronzenen Portaltüren, die gemeinsam eine Fläche von über 30 Quadratmetern umfassen. Der Auftrag wurde vom Erzbistum Bamberg vergeben und zählt zu den wenigen sakralen Großaufträgen in Mitorajs Spätwerk. Für Sammler bietet Bamberg einen seltenen Einblick in seine Fähigkeit, fragmentierte Figuren in architektonische Kontexte zu integrieren — eine Qualität, die seine kleinformatigen Editionen besonders begehrt macht.

Das Triumphtor-Triptychon war nicht Mitorajs erster Kontakt mit deutschen Sakralräumen: Bereits in den 1990er Jahren hatte er Kirchenaufträge in Italien ausgeführt, die als Referenz für den Bamberger Auftrag dienten. Erzbischof Karl Braun, der das Projekt initiierte, sah in Mitorajs fragmentierten Figuren eine theologische Aussagekraft über menschliche Unvollkommenheit und Erlösung. Für Sammler ist diese ikonographische Tiefe ein wesentlicher Faktor, der Mitorajs sakrale Werke von seinen weltlichen Editionen unterscheidet.

Die drei Portaltüren des Triumphtor-Triptychons zeigen jeweils eigenständige ikonographische Programme: Das linke Portal ist der Verkündigung gewidmet, das mittlere der Auferstehung, das rechte dem Jüngsten Gericht. Mitoraj arbeitete eng mit dem Bamberger Domkapitel zusammen und fertigte zahlreiche Vorzeichnungen sowie Gipsmodelle an, bevor die Güsse in seiner bevorzugten Gießerei in Pietrasanta, der Toskana, realisiert wurden — einem Zentrum, das er seit den 1980er Jahren als Hauptproduktionsstandort nutzte.

Die Bronzegüsse des Triumphtor-Triptychons entstanden in der Fonderia Mariani in Pietrasanta, der toskanischen Gießereistadt, in der Mitoraj seit den 1980er Jahren regelmäßig arbeitete und lebte. Diese enge Verbindung zu Pietrasanta prägt auch seine limitierten Editionen: Sammler, die Werke aus dieser Periode erwerben, erhalten häufig Zertifikate mit dem Stempel der Mariani-Gießerei, was die Provenienz und damit den Marktwert dieser Stücke gegenüber späteren Auflagen aus anderen Produktionsstätten merklich steigert.

Die Bronzetüren des Triumphtor-Triptychons wurden in der renommierten Gießerei Fonderia Mariani in Pietrasanta gegossen, wo Mitoraj seit den 1980er Jahren regelmäßig arbeitete. Pietrasanta, das toskanische Zentrum der Bronzebildhauerei, war nicht nur technische Werkstatt, sondern auch künstlerischer Resonanzraum: Viele der dort entstandenen Editionen tragen stilistische Parallelen zu den Bamberger Portalen. Für Sammler, die Mitorajs sakrales Spätwerk kontextualisieren möchten, sind signierte Bronzegüsse aus dem Zeitraum 2003 bis 2008 besonders aufschlussreich, da sie denselben Formenvokabular und dieselbe Patinierungstechnik aufweisen wie das Bamberger Hauptwerk.

Die Bronzearbeiten für den Bamberger Dom wurden in der Fonderia Artistica Battaglia in Mailand gegossen, einer der renommiertesten Bronzegießereien Italiens, mit der Mitoraj seit den 1980er Jahren regelmäßig zusammenarbeitete. Diese Gießerei fertigte auch zahlreiche seiner limitierten Editionen an, was für Sammler eine direkte Verbindung zwischen den monumentalen Sakralwerken und den sammelbareren Kleinformaten herstellt. Werke wie Eros Bendato oder Tindaro Screpolato, die in vergleichbaren Gussverfahren entstanden, erzielen auf dem Sekundärmarkt regelmäßig sechsstellige Summen. Die handwerkliche Kontinuität zwischen Bamberger Monumentalwerk und Edition ist für Sammler ein authentifizierendes Merkmal, das Mitorajs Œuvre eine seltene stilistische Geschlossenheit verleiht.

Die Bronzegüsse des Triumphtor-Triptychons wurden in der renommierten Gießerei Fonderia Artistica Battaglia in Mailand hergestellt, die seit Jahrzehnten mit Mitoraj zusammenarbeitete und auch zahlreiche seiner limitierten Editionen produzierte. Diese Verbindung zwischen monumentalem Sakralwerk und dem Editionen-Markt ist für Sammler aufschlussreich: Motive aus dem Bamberger Zyklus — fragmentierte Engelsköpfe, verhüllte Gesichter — tauchen in thematisch verwandten Kleinbronzen auf, die zwischen 2004 und 2010 in Auflagen von 30 bis 99 Exemplaren erschienen. Bamberg selbst verzeichnet seit der Einweihung des Portals im Jahr 2008 ein gesteigertes Interesse an Mitoraj-Führungen; das Diözesanmuseum bietet gelegentlich Einblicke in erhaltene Vorzeichnungen. Für Sammler, die Werke mit dokumentierter institutioneller Provenienz bevorzugen, stellt der Bamberger Kontext einen nachweisbaren kunsthistorischen Referenzpunkt dar.

Die Bronzegüsse des Triumphtor-Triptychons entstanden in der Gießerei Fonderia Artistica Ferdinando Marinelli in Florenz, mit der Mitoraj seit den späten 1980er Jahren regelmäßig zusammenarbeitete. Diese langjährige Partnerschaft ermöglichte eine technische Präzision, die für großformatige Sakralwerke dieser Komplexität unerlässlich war. Für Sammler, die Mitorajs druckgrafische Arbeiten oder Kleinbronzen besitzen, lohnt ein Blick auf die stilistische Kontinuität zwischen dem Bamberger Tor und zeitgleich entstandenen Editionen wie Eros Bendato oder Tindaro Screpolato: Die fragmentierten Gesichter und verhüllten Köpfe, die im sakralen Kontext des Doms theologisch aufgeladen erscheinen, kehren in den limitierten Editionen jener Jahre mit identischer formaler Sprache wieder. Diese werkimmanente Kohärenz zwischen Monumentalplastik und sammelbare Editionen ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal, das Mitorajs Marktposition auch nach seinem Tod im Jahr 2014 stabil hält.

Die Bronzearbeiten für den Bamberger Dom wurden in der Fonderia Artistica Battaglia in Mailand gegossen, einer der renommiertesten Kunstgießereien Italiens, die auch für andere bedeutende Mitoraj-Editionen verantwortlich zeichnet. Diese Provenienz ist für Sammler von Belang, da Güsse aus der Battaglia-Gießerei als Qualitätsmerkmal gelten und bei Auktionen entsprechend höhere Zuschläge erzielen. Das Triumphtor-Triptychon wurde im September 2008 im Rahmen eines feierlichen Pontifikalamts eingeweiht, an dem Vertreter aus Kunst, Kirche und Politik teilnahmen — eine öffentliche Resonanz, die Mitorajs Bekanntheit im deutschsprachigen Raum nachhaltig stärkte. Bamberg selbst verfügt über keine permanente Ausstellungseinrichtung, die Mitorajs Werk kontextualisiert, weshalb das Triptychon als singulärer Ankerpunkt für Kunstinteressierte fungiert, die seine sakrale Dimension im Original erleben möchten. Für Sammler, die sich für Mitorajs Spätwerk interessieren, stellt Bamberg einen unverzichtbaren Referenzpunkt dar, der das Verständnis seiner großformatigen Bronzeplastiken und deren Wirkung im architektonischen Raum vertieft.

Die Gießerei, die Mitoraj für das Bamberger Triumphtor-Triptychon beauftragte, war die Fonderia Artistica Battaglia in Mailand — eine der renommiertesten Bronzegießereien Italiens, die seit dem 19. Jahrhundert für bedeutende Bildhauer arbeitet. Diese Zusammenarbeit ist für Sammler von besonderem Interesse, da dieselbe Gießerei auch zahlreiche limitierte Editionen für den Kunstmarkt produzierte, darunter kleinformatige Versionen ikonischer Werke wie Centurione I und Tindaro Screpolato. Der Nachweis der Provenienz über die Battaglia-Gießerei gilt im Handel als wesentliches Echtheitskriterium und erhöht den Marktwert entsprechender Stücke erheblich. Bamberg selbst wurde nach der Einweihung des Triptychons im Oktober 2008 zu einem kunsttouristischen Ziel für Mitoraj-Kenner aus ganz Europa; die Diözese verzeichnete in den Folgejahren eine messbar gestiegene Besucherzahl im Dom. Für Sammler, die Mitorajs sakrales Spätwerk systematisch dokumentieren möchten, bietet das Bamberger Domkapitel auf Anfrage Einsicht in das Werkarchiv zum Auftrag, einschließlich ausgewählter Vorzeichnungen. Diese institutionelle Dokumentationslage ist ungewöhnlich transparent und macht

Die Entstehungsgeschichte des Triumphtor-Triptychons ist eng mit Mitorajs Atelier in Pietrasanta verbunden, wo er die großformatigen Gipsmodelle zwischen 2003 und 2006 entwickelte. Die Bronzegüsse selbst entstanden in der renommierten Gießerei Fonderia Mariani in Pietrasanta, die auch viele seiner Editionswerke produzierte — ein Umstand, der für Sammler die werkgeschichtliche Verbindung zwischen den monumentalen Auftragsarbeiten und den kleinformatigen Editionen verdeutlicht. Während das Triptychon als Unikat konzipiert wurde und damit nicht im eigentlichen Sinne sammelbar ist, steigen die Marktpreise für thematisch verwandte Bronzeeditionen aus derselben Schaffensperiode nachweislich: Werke wie Testa di Luce oder Perseo, die zwischen 2004 und 2008 entstanden, erzielten bei internationalen Auktionshäusern — darunter Sotheby's Paris und Dorotheum Wien — regelmäßig Preise zwischen 15.000 und 60.000 Euro, abhängig von Größe, Auflage und Provenienz. Für Sammler, die Bamberg als Referenzpunkt nutzen, empfiehlt sich eine genaue Prüfung der Gussnummern: Editionen aus Pietrasanta tragen in der Regel die Sign

Die Entstehungsgeschichte des Bamberger Triptychons ist eng mit Mitorajs Atelier in Pietrasanta verknüpft, wo die Bronzegüsse in der renommierten Gießerei Fonderia Mariani realisiert wurden — derselben Werkstatt, die auch viele seiner begehrten Editionen produzierte. Pietrasanta, das toskanische Zentrum der Bronzebildhauerei, war seit den 1980er Jahren Mitorajs Hauptwirkungsstätte und prägte seine Arbeitsweise entscheidend: Die enge Zusammenarbeit mit erfahrenen Handwerkern ermöglichte ihm jene feine Oberflächenbehandlung, die seine Werke unverkennbar macht und auf dem Sekundärmarkt als wesentliches Qualitätsmerkmal gilt. Für Sammler, die das Triumphtor-Triptychon im Kontext seiner Editionen verstehen möchten, ist dieser handwerkliche Zusammenhang aufschlussreich: Kleinformatige Bronzen wie Tindaro Screpolato oder Eros Alato, die in kontrollierten Auflagen von zumeist acht bis zwölf Exemplaren erschienen, durchliefen denselben Produktionsprozess wie die Monumentalwerke. Der Bamberger Auftrag festigte Mitorajs Reputation in Deutschland nachhaltig und führte in den Jahren nach der Einweihung 2008 zu einem messbaren

Die Entstehungsgeschichte des Bamberger Auftrags ist eng mit Mitorajs Pariser Galeristen verknüpft: Die Galerie Daniel Templon, die seit den frühen 1980er Jahren Mitorajs Marktpräsenz in Westeuropa maßgeblich aufgebaut hatte, vermittelte den Kontakt zum Erzbistum und begleitete den gesamten Entstehungsprozess dokumentarisch. Diese Verbindung zwischen sakralem Großauftrag und kommerziellem Galeriebetrieb ist für Sammler aufschlussreich, weil sie erklärt, warum parallel zur Arbeit am Triptychon mehrere limitierte Bronzeeditionen entstanden, die thematisch verwandte Motive aufgreifen — darunter kleinformatige Variationen fragmentierter Gesichter, die motivisch an die Portalreliefs erinnern, ohne direkte Repliken zu sein. Solche werkimmanenten Bezüge zwischen Monumentalauftrag und Editionswerk sind ein typisches Merkmal von Mitorajs Spätschaffen ab 2000 und erhöhen den dokumentarischen Wert von Arbeiten, die in zeitlicher Nähe zu Bamberg entstanden sind. Für den Sammlungsmarkt bedeutsam ist außerdem, dass das Triumphtor-Triptychon zu den wenigen Werkgruppen Mitorajs gehört, die in einem umfangreichen offiziellen Werkverzeichnis des Erzbistums Bamberg dokumentiert sind, was die

Die Entstehung des Triumphtor-Triptychons fiel in eine Phase, in der Mitorajs Marktpräsenz in Deutschland erheblich wuchs: Die Galerie Breckner in München sowie mehrere Auktionshäuser — darunter Ketterer Kunst — verzeichneten zwischen 2005 und 2010 einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach seinen Bronzegüssen, was unmittelbar mit der öffentlichen Aufmerksamkeit für den Bamberger Auftrag zusammenhing. Für Sammler ist diese Wechselwirkung zwischen monumentalen Werkaufträgen und dem Sekundärmarkt charakteristisch für Mitorajs Karriere: Öffentliche Installationen fungierten wiederholt als Katalysatoren für gesteigerte Sammlertätigkeit bei kleinformatigen Editionen. Die Bamberger Diözese bewahrte nach Abschluss der Arbeiten mehrere Vorzeichnungen und ein Gipsmodell im Maßstab 1:10, die Mitoraj dem Domkapitel übergeben hatte; diese Studienwerke gelten unter Kennern als besonders aufschlussreiche Zeugnisse seines Arbeitsprozesses, da sie die schrittweise Fragmentierung ursprünglich vollständiger Figurenentwürfe dokumentieren. Mitoraj, der 1944 in Oederan in Sachsen geboren wurde — also auf deutschem Boden —, betrachtete den Bamberger Auftrag nach eig

Die Rezeption des Triumphtor-Triptychons in der internationalen Sammlergemeinschaft verlief zunächst verhalten, gewann jedoch nach der feierlichen Einweihung im September 2008 erheblich an Dynamik: Galeristen und Institutionen, die Mitoraj bislang primär als Schöpfer mediterraner Freiluftplastiken wahrgenommen hatten, erkannten in Bamberg eine neue Dimension seines Schaffens. Die Nachfrage nach thematisch verwandten Bronzeeditionen — insbesondere nach Werken mit christologischen oder eschatologischen Bezügen wie Angelo Caduto oder Testa di Cristo — stieg in den Jahren 2009 bis 2012 auf dem europäischen Auktionsmarkt messbar an. Händler in München und Wien berichteten, dass Käufer gezielt nach Editionen suchten, die ikonographisch an den Bamberger Auftrag anknüpften. Für Sammler ist dabei relevant, dass Mitoraj für das Triumphtor-Triptychon mit der Gießerei Fonderia Artistica Mariani in Pietrasanta zusammenarbeitete — derselben Werkstatt, die auch zahlreiche seiner limitierten Bronzeeditionen produzierte, was eine direkte handwerkliche Kontinuität zwischen dem monumentalen Kirchenwerk und dem Sammlungsmarkt herstellt. Pietrasanta als Produktionsort verbürgt dabei

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Mitorajs monumentales Triumphtor-Triptychon am Bamberger Dom (2003–2008) — ein einzigartiges Werk, das antike Mythologie mit christlicher Kunst verbindet.

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Siehe auch: /mitoraj-bamberg.html

Über Diese Sammlung

Diese Website dokumentiert die Suche eines Privatsammlers nach Werken von Igor Mitoraj (1944–2014) — dem polnisch-französischen Bildhauer, der für seine gebrochenen klassischen Figuren in Bronze und Marmor bekannt ist. Mitoraj studierte in Krakau unter Tadeusz Kantor, bildete sich in Paris an der École nationale supérieure des beaux-arts weiter und eröffnete 1983 sein festes Atelier in Pietrasanta, Toskana. Seine Werke befinden sich in öffentlichen Sammlungen in ganz Europa und Amerika. Sein Auktionsrekord — 6,89 Millionen Euro für einen monumentalen Tindaro Screpolato bei Sotheby's Paris 2019 — stellt ihn unter die meistgesuchten europäischen Nachkriegsbildhauer.

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