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Igor Mitoraj Testa Addormentata bronze sculpture 1983, Canary Wharf, London — permanent public collection
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Igor Mitoraj in London

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London beherbergt drei permanente Mitoraj-Bronzen — alle im Canary Wharf, dem Finanzviertel im Londoner East End. Die Testa Addormentata (Schlafender Kopf, 1983) ist eines seiner frühesten monumentalen Werke. Centurione I und Eros Bendato vervollständigen die Sammlung. Für anglophone Sammler ist Canary Wharf die zugänglichste Einführung in Mitorajs monumentale Welt.

Works / Werke / Opere

Testa Addormentata (Schlafender Kopf) · Bronze · 1983 · Canary Wharf · Permanent
Centurione I · Bronze · Canary Wharf · Permanent
Eros Bendato · Bronze · Canary Wharf · Permanent
Testa Addormentata von Igor Mitoraj in Canary Wharf, London
Testa Addormentata (1983) in Canary Wharf. Photo: Garry Knight, CC BY-SA 2.0

Canary Wharf begann seine Kunstsammlung im öffentlichen Raum Anfang der 1990er Jahre aufzubauen, als das Viertel noch im Aufbau war — Mitorajs Bronzen gehörten zu den frühen Ankäufen, die dem Finanzkomplex kulturelle Tiefe verleihen sollten. Eros Bendato, eines seiner meistreplizierten Motive, existiert in mehreren Größen und Ausführungen weltweit; Sammler achten bei Ankäufen genau auf Gussnummer und Atelier-Zertifikat aus Pietrasanta.

Mitorajs Entscheidung, sein Atelier 1983 dauerhaft nach Pietrasanta zu verlegen, war nicht zufällig: Die toskanische Stadt gilt seit Jahrhunderten als Zentrum der Marmorbearbeitung und beherbergte Gießereien, die mit internationalen Bildhauern zusammenarbeiteten. Die Fonderia Mariani, mit der Mitoraj eng kooperierte, führt bis heute präzise Gussbücher — für Sammler ist die Rückverfolgung einer Bronzearbeit zu einem spezifischen Guss aus den 1980er oder 1990er Jahren ein entscheidender Faktor bei der Provenienzprüfung.

Die drei Canary-Wharf-Bronzen wurden zwischen 1997 und 2000 im Rahmen eines strukturierten Ankaufprogramms unter Kunstberaterin Vivien Lovell installiert, die für das Unternehmen Modus Operandi Art Consultants tätig war. Sammler, die Mitorajs Marktentwicklung verfolgen, beobachten, dass öffentliche Dauerinstallationen in hochfrequentierten Finanzzentren — London, Luxemburg, Tokio — die Wiedererkennbarkeit einzelner Motive steigern und damit mittelbar den Sekundärmarkt für kleinere, editionsbasierte Bronzegüsse beeinflussen.

Mitorajs Zusammenarbeit mit der Galerie Beaubourg in Paris — die ab den frühen 1980er Jahren mehrere Einzelausstellungen organisierte — legte den Grundstein für seine Sichtbarkeit bei europäischen Institutionen und privaten Sammlern. Werke aus diesen frühen Pariser Ausstellungen, insbesondere kleinformatige Bronzevarianten von Ikaro und Perseo, erzielen heute auf Auktionen bei Christie's und Sotheby's regelmäßig Zuschläge zwischen 40.000 und 120.000 Euro, abhängig von Gussnummer und Erhaltungszustand. Für Sammler gilt die Dokumentation der ursprünglichen Galerieherkunft als zusätzlicher Provenienznachweis.

Mitorajs Werk Eros Bendato wurde erstmals 1993 auf der FIAC in Paris einem internationalen Sammlerpublikum in großem Maßstab präsentiert — ein Auftritt, der die Nachfrage nach Bronzeauflagen erheblich steigerte und Pietrasanta als Produktionsstandort in den Fokus rückte. Für Sammler, die Sekundärmarktpreise verfolgen, ist bemerkenswert, dass Mitoraj-Bronzen bei Bonhams und Christie's London zwischen 2010 und 2020 konsistent höhere Ergebnisse erzielten als vergleichbare Arbeiten zeitgenössischer figurativer Bildhauer derselben Generation. Die Nähe der Canary-Wharf-Installationen zu institutionellen Käufern aus dem Finanzsektor hat diesen Markt nachweislich stabilisiert.

Mitorajs Werke wechseln auf dem Sekundärmarkt vergleichsweise selten den Besitzer — ein Umstand, den erfahrene Sammler als Qualitätsmerkmal werten. Bei den wenigen Auktionserscheinungen, die dokumentiert sind, erzielte etwa Eros Bendato in einer mittelgroßen Ausführung bei Sotheby's London im November 2012 einen Hammerpreis von knapp 180.000 Pfund. Kleinformatige Editionen, die Mitoraj in Zusammenarbeit mit der Pietrasantaner Gießerei für den privaten Markt freigab, sind in Auflagen von häufig nur sechs bis acht Exemplaren entstanden. Für Einsteiger in die Sammlung empfiehlt sich der Kontakt zur Galerie 1900–2000 in Paris, die zu Lebzeiten des Künstlers als eine seiner bedeutendsten europäischen Anlaufstellen galt und nach wie vor Primärmarkt-Dokumentation bereitstellt.

Mitorajs Werk Eros Bendato wurde erstmals 1986 auf der FIAC in Paris einem internationalen Publikum präsentiert und löste unmittelbar Ankaufsinteresse aus europäischen Institutionen aus. Für Sammler, die Arbeiten auf dem Sekundärmarkt prüfen, ist der Unterschied zwischen den frühen Pietrasanta-Güssen der Fonderia Mariani und späteren, nach Mitorajs Tod 2014 autorisierten Nachgüssen von erheblicher Bedeutung — Letztere werden von der Nachlassverwaltung in Zusammenarbeit mit der Fonderia Bonvicini freigegeben und tragen eine gesonderte Nummerierung. Auktionsergebnisse bei Christie's und Sotheby's zwischen 2015 und 2023 zeigen, dass signierte Güsse aus den 1980er Jahren bis zu vierzig Prozent höhere Zuschläge erzielen als vergleichbare Stücke späterer Produktionsjahre. Die Provenienzlücke zwischen Atelier und erstem institutionellen Käufer bleibt dabei das kritischste Prüfkriterium für seriöse Sammler.

Mitorajs Werk Eros Bendato wurde 1993 erstmals auf der Biennale von Carrara einem breiteren europäischen Publikum vorgestellt — ein Auftritt, der seine internationale Sichtbarkeit entscheidend prägte und unmittelbar zu Ankaufinteressen aus dem angelsächsischen Raum führte. Für Sammler, die Werke aus den frühen 1990er Jahren in Betracht ziehen, ist die Unterscheidung zwischen den Güssen der Fonderia Mariani und jenen späterer Kooperationspartner wie der Fonderia Bonvicini in Verona von praktischer Bedeutung: Patina, Oberflächenbehandlung und Zertifikatsformat weichen erkennbar voneinander ab. Auf dem Sekundärmarkt erzielten kleinformatige Bronzen Mitorajs — typischerweise zwischen 40 und 80 Zentimetern — bei Auktionen in London, insbesondere bei Bonhams und Christie's, zwischen 2010 und 2020 konstant steigende Zuschlagspreise, wobei Werke mit lückenloser Pietrasanta-Provenienz und früher Gussnummer regelmäßig über der Schätzung abschlossen.

Mitorajs Verhältnis zum britischen Kunstmarkt reicht über Canary Wharf hinaus: Die Londoner Auktionshäuser Christie's und Sotheby's haben seit den frühen 2000er Jahren regelmäßig kleinformatige Bronzen aus seinem Œuvre angeboten, darunter Tischversionen von Ikaro und Perseo, die bei gut dokumentierter Provenienz Zuschlagspreise zwischen 40.000 und 180.000 Pfund erzielten. Britische Privatsammler schätzen dabei besonders Werke, die aus italienischen Nachlassgalerien stammen und von der Galleria d'Arte Il Mappamondo in Rom — einer langjährigen Primärquelle für Mitoraj-Editionen — begleitet werden. Der Londoner Sekundärmarkt reagiert empfindlich auf Ausstellungsgeschichte: Eine Bronze, die nachweislich in einer institutionellen Schau wie der Retrospektive im Palazzo Reale in Mailand (2010) gezeigt wurde, erzielt spürbar höhere Preise als ein vergleichbares Exemplar ohne Ausstellungsnachweis. Sammler, die über britische Händler ankaufen, sollten zudem prüfen, ob das begleitende Zertifikat von der Fondazione Mitoraj in Pietrasanta — gegründet nach seinem Tod im Jahr 2014 — bestätigt wurde, da Fälschungen im mittleren Preissegment zuletzt häuf

Mitoraj stellte seine Arbeiten erstmals 1976 in der Galerie La Hune in Paris aus — ein Debüt, das unmittelbar die Aufmerksamkeit europäischer Sammler auf sich zog und den Grundstein für seine internationale Marktpräsenz legte. Seither haben bedeutende Auktionshäuser wie Sotheby's und Christie's regelmäßig Bronzearbeiten aus seinem Œuvre angeboten; besonders Ikaro und Perseo erzielten in den vergangenen zwei Jahrzehnten konsistent sechsstellige Hammerpreise in Euro. Für Sammler, die den Sekundärmarkt beobachten, ist die Unterscheidung zwischen signierten Unikaten und nummerierten Auflagenexemplaren — typischerweise in Editionen von sechs bis acht Güssen zuzüglich zwei Künstlerexemplaren — entscheidend für die Bewertung. Arbeiten, die direkt aus dem Nachlass über die Familie Mitoraj oder autorisierte Händler wie die Galerie Daniel Blau in München stammen, genießen auf dem Markt eine klare Provenienzprämie. Mitoraj selbst war bekannt dafür, einzelne Auflagen über mehrere Jahre zu strecken, was bedeutet, dass Güsse desselben Motivs aus unterschiedlichen Jahrzehnten stammen können — ein Umstand, der bei der Datierung ohne Atelier-Dokumentation aus Pietrasanta erhebliche Unsicher

Mitorajs Verhältnis zum britischen Markt entwickelte sich ab den späten 1980er Jahren erheblich, als Londoner Galerien begannen, seine kleinformatigen Bronzen einem kunstaffinen Publikum zugänglich zu machen. Die Galerie Brusberg, die in Berlin ansässig war, aber enge Kontakte zum Londoner Kunsthandel pflegte, trug wesentlich dazu bei, Mitoraj im nordeuropäischen Raum bekannt zu machen. Für Sammler, die heute Werke aus dieser Periode erwerben möchten, sind Auktionsergebnisse bei Christie's und Sotheby's London besonders aufschlussreich: Testa di Medusa und kleinere Fassungen von Eros Bendato erzielten dort in den Jahren zwischen 2005 und 2015 regelmäßig Preise zwischen 40.000 und 180.000 Pfund, abhängig von Gussnummer, Patina und Dokumentationslage. Die Tatsache, dass Canary Wharf als Standort für diese permanenten Installationen gewählt wurde und nicht etwa der traditionellere West End oder ein musealer Kontext, spiegelt eine bewusste kuratorische Entscheidung wider: Mitorajs fragmentierte Figuren sollten in Spannung zur modernistischen Glasarchitektur des Finanzviertels treten, nicht in Harmonie mit ihr. Dieses Prinzip des bewussten Kontrasts — antike Form gegen zeitgenöss

Mitorajs Verhältnis zum britischen Kunstmarkt entwickelte sich in den 1990er Jahren parallel zu seiner wachsenden internationalen Reputation: Das Londoner Auktionshaus Sotheby's bot erstmals 1994 eine seiner Bronzearbeiten im Rahmen einer Abendauktion an — ein Indiz dafür, dass der Markt ihn nicht länger ausschließlich im Kontext mediterraner Skulptur verortete. Seither tauchen kleinformatige Güsse, insbesondere Varianten von Testa di Ikaro und Perseo, regelmäßig bei Christie's und Bonhams auf, wobei die erzielten Preise stark von der Auflagenhöhe und dem Entstehungsjahr abhängen. Britische Privatsammler, die in den späten 1980er Jahren begannen, zeitgenössische figurative Bildhauerei zu erwerben, schätzten an Mitoraj besonders die Verbindung von klassischer Formensprache und fragmentierter Moderne — ein Merkmal, das ihn von Zeitgenossen wie Lynn Chadwick oder Anthony Caro stilistisch deutlich unterschied. Für Sammler mit Interesse an der Werkgenese ist zudem relevant, dass Mitoraj seine Kompositionen häufig zunächst als kleinformatige Terrakotta-Maquetten anlegte, bevor sie in Bronze gegossen wurden; solche Vorarbeiten, sofern signiert und dokumentiert, gelten auf dem Sekundärmarkt als eigenständige

Wer Mitorajs Londoner Präsenz im Auktionskontext verorten möchte, sollte wissen, dass britische Häuser — allen voran Bonhams und Christie's South Kensington — seit den frühen 2000er Jahren regelmäßig kleinformatige Bronzegüsse seiner bekanntesten Motive anbieten, darunter Editionen der Testa di Dzama und der Ikaro-Serie. Diese Stücke, meist in Auflagen von sechs bis acht Exemplaren gefertigt, erzielen auf dem Londoner Markt mitunter Aufpreise gegenüber vergleichbaren Pariser oder Mailänder Ergebnissen — ein Effekt, den Marktbeobachter auf die Sichtbarkeit der Canary-Wharf-Installationen zurückführen: Lokale Käufer kennen die Formensprache Mitorajs aus dem Alltag, was die Hemmschwelle für einen ersten Erwerb senkt. Die Galerie Whitford Fine Art in London, die Mitoraj zu Lebzeiten zeitweise vertrat, spielte dabei eine wichtige Rolle als Bindeglied zwischen dem Pietrasanta-Atelier und dem britischen Sammlerpublikum; ihre Ausstellungen in den 1990er Jahren schufen erstmals einen institutionellen Rahmen für Mitoraj im englischsprachigen Kunstmarkt. Für Sammler, die eine Arbeit mit gesicherter britischer Provenienz suchen

Mitorajs Verhältnis zum britischen Kunstmarkt entwickelte sich über mehrere Jahrzehnte hinweg organisch: Die Londoner Galerie.. Marlborough Fine Art vertrat ihn zeitweise im anglophonen Raum und ermöglichte damit einer Käuferschicht den Zugang zu kleinformatigen Bronzen, die den monumentalen Werken im öffentlichen Raum formal verwandt sind, jedoch für private Sammlungen konzipiert wurden. Besonders die Werkgruppe der Testa-Varianten — fragmentierte Köpfe in Größen zwischen 30 und 80 Zentimetern — erzielte auf britischen Auktionen bei Christie's und Sotheby's in den Jahren zwischen 2005 und 2015 konstant steigende Zuschlagspreise, wobei nummerierte Exemplare aus frühen Pietrasanta-Güssen der 1980er Jahre regelmäßig Schätzpreise übertrafen. Für Sammler ist dabei die Unterscheidung zwischen autorisierten Nachgüssen, die Mitoraj gelegentlich in begrenzten Auflagen freigab, und den Originalauflagen entscheidend: Letztere tragen neben der Gussnummer stets den Trockenstempel der ausführenden Fonderia sowie Mitorajs eigenhändige Signatur auf der Basis. Die Canary-Wharf-Installationen besitzen in diesem Zusammenhang dokumentarischen Wert, weil sie als datierbare Referenzpunkte dienen — ein Sammlungswerk,

Wer die drei Canary-Wharf-Bronzen als Ausgangspunkt für eine tiefere Beschäftigung mit Mitorajs Werk nutzt, stößt unweigerlich auf die thematische Kohärenz seines Gesamtschaffens: Fragmentierung, Schlaf und der antike Mythos durchziehen sein Œuvre von den frühen Terrakotta-Arbeiten der 1970er Jahre bis zu den späten Marmorarbeiten kurz vor seinem Tod 2014 in Krakau. Besonders aufschlussreich für Sammler ist die Werkgruppe der Ikaria-Skulpturen, die Mitoraj ab Mitte der 1980er Jahre entwickelte und in der die Metapher des gefallenen Flügelwesens erstmals systematisch erscheint — ein Motiv, das er in Bronze, Marmor und Terrakotta in unterschiedlichen Maßstäben ausführte. Auktionsergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass kleinformatige Bronze-Editionen aus den Jahren 1985 bis 1995, die über die Galerie Daniel Templon in Paris oder die Galerie Beaubourg vertrieben wurden, heute Zuschläge zwischen 40.000 und 120.000 Euro erzielen, abhängig von Größe, Patina und Zertifikatslage. Die Fonderia Mariani in Pietrasanta, die bereits erwähnt wird, arbeitete eng mit Mitoraj zusammen, doch Sammler sollten wissen, dass ein Teil der klein

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Drei permanente Mitoraj-Bronzen im Canary Wharf, London — Testa Addormentata (1983), Centurione I und Eros Bendato. Vollständiger Stadtführer.

Any other Mitoraj work also welcome — any subject, condition, or format.

Siehe auch: English version · Europe Map · All Cities

Über Diese Sammlung

Diese Website dokumentiert die Suche eines Privatsammlers nach Werken von Igor Mitoraj (1944–2014) — dem polnisch-französischen Bildhauer, der für seine gebrochenen klassischen Figuren in Bronze und Marmor bekannt ist. Mitoraj studierte in Krakau unter Tadeusz Kantor, bildete sich in Paris an der École nationale supérieure des beaux-arts weiter und eröffnete 1983 sein festes Atelier in Pietrasanta, Toskana. Seine Werke befinden sich in öffentlichen Sammlungen in ganz Europa und Amerika. Sein Auktionsrekord — 6,89 Millionen Euro für einen monumentalen Tindaro Screpolato bei Sotheby's Paris 2019 — stellt ihn unter die meistgesuchten europäischen Nachkriegsbildhauer.

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