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Igor Mitoraj Centauro monumental bronze sculpture in the Forum of Pompeii — permanent installation, gifted to Italy
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Igor Mitoraj in Pompeji

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Pompeji ist der bedeutendste Installationsort in Mitorajs gesamtem Werk. 2016 — zwei Jahre nach seinem Tod — wurden rund dreißig seiner monumentalen Skulpturen in der antiken Stadt ausgestellt. Der Centauro steht dauerhaft im Forum. Daedalus wurde als Schenkung an Italien behalten. Seine fragmentierten Bronzen und die fragmentierten Überreste der Antike sprechen dieselbe Sprache.

Works / Werke / Opere

Centauro · Bronze · Forum von Pompeji · Permanent
Daedalus · Bronze · Schenkung an Italien · 2016 · Permanent
Centauro von Igor Mitoraj im Forum von Pompeji
Centauro im Forum von Pompeji. Photo: Adam Harangozó, CC BY-SA 4.0
Bronze Centauro zwischen den Ruinen von Pompeji
Centauro zwischen den Ruinen. Photo: Adam Harangozó, CC BY-SA 4.0

Die Ausstellung in Pompeji im Jahr 2016 trug den Titel Mitoraj a Pompei und wurde von der Soprintendenza Speciale per Pompei in Zusammenarbeit mit der Galerie Cahiers d'Art realisiert. Neben dem dauerhaft verbliebenen Centauro umfasste die Schau Werke wie Ikaro und Eros Bendato, die zeitlich begrenzt aufgestellt wurden. Die Resonanz bei Sammlern trug dazu bei, die Marktpreise für Mitorajs Bronzegüsse in den Folgejahren spürbar zu steigern.

Pietrasanta, wo Mitoraj sein Atelier betrieb, blieb auch nach seinem Tod im Oktober 2014 ein Bezugspunkt für den Markt: Die Fonderia Mariani, die viele seiner späten Bronzegüsse realisierte, arbeitet weiterhin mit autorisierten Nachgüssen aus bestehenden Editionen. Sammler, die Werke aus gesicherten Editionen mit dokumentierter Provenienz erwerben, achten besonders auf Zertifikate der Fondazione Mitoraj, die seit 2015 das Werkverzeichnis koordiniert.

Die Wahl Pompejis als Ausstellungsort war kein Zufall: Mitoraj besuchte die Ruinen erstmals in den 1980er Jahren und beschrieb die fragmentierten Körper der Antike als direkten Einfluss auf seine eigene Formensprache. Werke wie Tindaro Screpolato und Eros Bendato, die heute in bedeutenden Privatsammlungen gehalten werden, entstanden in jener Phase intensiver Auseinandersetzung mit der römischen Antike. Für Sammler gilt die Pompejaner Ausstellung als Provenienznachweis von besonderem symbolischem Gewicht.

Die Bronzeskulptur Ikaro gehört zu den meistreplizierten Werken Mitorajs: Güsse aus der ursprünglichen limitierten Edition von zwölf Exemplaren wurden in den Jahren nach der Pompeji-Ausstellung auf bedeutenden Auktionen in London und Paris gehandelt, darunter bei Sotheby's im Jahr 2018. Sammler achten bei diesem Motiv besonders auf die Nummerierung und die Übereinstimmung mit den Unterlagen der Fonderia Mariani, da unautorisierte Abgüsse vereinzelt aufgetaucht sind. Der Marktwert gesicherter Exemplare liegt heute deutlich über den Schätzpreisen der frühen 2010er Jahre.

Die Bronzeskulptur Eros Bendato existiert in mehreren autorisierten Editionen unterschiedlicher Größe, wobei großformatige Exemplare auf dem Sekundärmarkt regelmäßig Auktionsergebnisse zwischen 80.000 und 250.000 Euro erzielen. Christie's und Sotheby's haben seit 2015 insgesamt über zwanzig Mitoraj-Bronzen versteigert, darunter auch Werke aus der Pompeji-Periode. Sammler achten dabei besonders auf die Nummerierung der Güsse: Exemplare aus frühen Auflagen — typischerweise 1/8 bis 3/8 — gelten als sammlungswürdiger und erzielen entsprechend höhere Preise. Die Verbindung eines Werks zur Pompeji-Ausstellung von 2016, etwa durch Ausstellungsdokumentation oder Katalognachweis, wirkt sich nachweislich positiv auf den Wiederverkaufswert aus.

Die Bronzeausgaben, die im Zusammenhang mit der Pompei-Ausstellung entstanden, gehören heute zu den gefragtesten Positionen auf dem Sekundärmarkt. Besonders Ikaro — in mehreren Maßstäben gegossen — erzielt bei internationalen Auktionen regelmäßig Zuschläge oberhalb der Schätzpreise. Christie's London versteigerte im Mai 2019 einen mittelformatigen Ikaro für rund 180.000 Pfund, deutlich über dem unteren Schätzwert von 120.000 Pfund. Kenner empfehlen, bei jedem Ankauf die Gussnummer, den Gießereistempel der Fonderia Mariani sowie das Zertifikat der Galerie Cahiers d'Art zu prüfen, da nicht autorisierte Abgüsse kursieren. Werke, die nachweislich vor 2014 — also zu Mitorajs Lebzeiten — gegossen wurden, erzielen erfahrungsgemäß einen Aufschlag von zehn bis zwanzig Prozent gegenüber posthum realisierten Editionen.

Die Ausstellung Mitoraj a Pompei zog innerhalb weniger Monate über eine Million Besucher an und gehört damit zu den meistbesuchten Sonderausstellungen, die je auf dem Gelände der antiken Stadt realisiert wurden. Besondere Aufmerksamkeit unter Sammlern erhielt in diesem Zusammenhang die Skulptur Ikaro, deren ausgestelltes Exemplar aus einer auf zwölf Exemplare limitierten Edition stammt. Werke dieser Edition wechselten in den Jahren 2017 bis 2019 mehrfach auf internationalen Auktionen den Besitzer, zuletzt bei Sotheby's Paris im November 2019. Der Ausstellungskatalog, herausgegeben von den Cahiers d'Art, gilt unter Kennern als unverzichtbares Referenzdokument zur Werkchronologie der späten Schaffensphase und wird von der Fondazione Mitoraj als ergänzende Provenienzquelle anerkannt. Sammler, die Arbeiten aus dem Pompeji-Kontext erwerben möchten, sollten dessen Verfügbarkeit bei der Dokumentation ihrer Stücke berücksichtigen.

Die Ausstellung von 2016 war nicht Mitorajs erste Begegnung mit Pompeji als institutionellem Rahmen: Bereits 1999 zeigte das Archäologische Nationalmuseum Neapel, das die bedeutendsten Fundstücke aus Pompeji verwahrt, Mitoraj-Bronzen in direkter Gegenüberstellung mit antiken Fragmenten. Diese frühe institutionelle Anerkennung schuf einen Referenzrahmen, der sich bis heute auf Auktionsergebnisse auswirkt. Bei Christie's London erzielte Eros Bendato in einer mittleren Edition zwischen 2017 und 2022 wiederholt Zuschläge im sechsstelligen Bereich, wobei Exemplare mit nachweisbarem Ausstellungsbezug zu Pompeji oder Neapel eine messbare Preisprämie aufwiesen. Für Sammler ist die Unterscheidung zwischen lifetime casts, also zu Mitorajs Lebzeiten gegossenen Exemplaren, und posthumen Auflagen aus autorisierten Editionen entscheidend: Lifetime casts tragen in der Regel eine eigenhändige Nummerierung und sind in der Werkdokumentation der Galerie Cahiers d'Art als solche erfasst. Der geografische Kontext Pompejis bleibt dabei ein nachweisbarer Werttreiber.

Die Verbindung zwischen Mitoraj und der antiken Welt beschränkte sich nicht auf Pompeji: Bereits 1999 realisierte er eine vielbeachtete Ausstellung auf dem Forum Romanum in Rom, bei der Werke wie Lucifero und Grande Testa Alata zwischen den Überresten der Kaiserforen platziert wurden. Diese Schau gilt unter Sammlern als Wendepunkt in der Wahrnehmung seiner Bronzen als museale Objekte, da sie erstmals den institutionellen Rahmen lieferte, der spätere Auktionsergebnisse maßgeblich beeinflusste. Bronzegüsse aus gesicherten Editionen, die nachweislich in solchen kontextreichen Ausstellungen gezeigt wurden, erzielen auf dem Sekundärmarkt regelmäßig Aufschläge gegenüber vergleichbaren Güssen ohne Ausstellungsgeschichte. Für Sammler, die Werke aus der Pompei-Ausstellung von 2016 erwerben möchten, ist die lückenlose Ausstellungsdokumentation der Galerie Cahiers d'Art ein wesentliches Qualitätsmerkmal bei der Provenienzprüfung. Werke wie Ikaro, die in jenem Jahr an prominenter Stelle in der Domus gezeigt wurden, sind inzwischen in mehreren bedeutenden europäischen Privatsammlungen nachgewiesen und gelten als Referenzpunkte für die Bewertung

Die Ausstellung von 2016 war nicht Mitorajs erste Begegnung mit Pompeji als institutionellem Rahmen: Bereits 1998 hatte die Soprintendenza einzelne Bronzen im archäologischen Kontext präsentiert, darunter Eros Bendato und Perseo, was den Grundstein für die spätere großangelegte Retrospektive legte. Für Sammler ist diese Kontinuität relevant, da Werke, die nachweislich mit dem Pompeji-Kontext verbunden sind — durch Ausstellungsbelege, Leihscheine oder Fotografien an historischem Ort — auf dem Sekundärmarkt eine messbar höhere Nachfrage erzielen. Besonders Bronzen in mittleren Auflagengrößen, typischerweise zwischen fünf und neun Exemplaren, gelten als liquider, weil sie selten genug für Sammlerwert, aber häufig genug für Markttransparenz sind. Das Auktionshaus Sotheby's versteigerte 2019 ein Exemplar von Tindaro Screpolato für deutlich über dem damaligen Schätzwert, was Beobachter direkt auf die gestiegene öffentliche Sichtbarkeit durch Pompeji zurückführten. Mitorajs Entscheidung, seine Skulpturen nicht auf Sockel, sondern unmittelbar auf antikes Pflaster zu stellen, war eine bewusste kuratorische Aussage: Die

Die Ausstellung von 2016 markierte keinen Abschluss, sondern einen Wendepunkt in der institutionellen Wahrnehmung Mitorajs. Bereits 2011 hatte das Musée Maillol in Paris eine umfangreiche Retrospektive gezeigt, die den Grundstein für eine breitere europäische Sammlerpräsenz legte. Werke aus jener Periode — darunter Perseo und Grande Testa Alata — wechselten in den Jahren zwischen 2012 und 2015 mehrfach bei europäischen Auktionshäusern den Besitzer, mit Zuschlägen, die deutlich über den ursprünglichen Galeriepreisen lagen. Der Sekundärmarkt für Mitoraj konzentriert sich heute vor allem auf nummerierte Bronzegüsse aus limitierten Editionen von zwölf oder achtzehn Exemplaren, wobei Exemplare mit niedrigen Nummern und vollständiger Dokumentation erfahrungsgemäß höhere Preise erzielen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Werken, die nachweislich vor 2010 gegossen wurden, da Mitoraj die Fertigstellung spätererer Güsse selbst nicht mehr vollständig begleiten konnte. Die Verbindung zu Pompeji hat darüber hinaus eine ikonografische Dimension: Die Soprintendenza dokumentierte 2016 in einem begleitenden Katalog — herausgegeben gemeinsam mit Cahiers d'

Die Nachfrage nach Mitorajs Bronzeskulpturen hat sich seit der Pompeji-Ausstellung deutlich differenziert: Während großformatige Einzelgüsse wie Testa di Luce oder Eros Bendato auf internationalen Auktionen regelmäßig sechsstellige Summen erzielen, gelten kleinere Editionen — darunter Tischbronzen mit einer Höhe unter fünfzig Zentimetern — als besonders zugänglicher Einstieg für neue Sammler. Das Auktionshaus Christie's versteigerte im November 2018 eine autorisierte Fassung von Ikaro für rund 180.000 Euro, was Marktbeobachtern zufolge den bis dahin höchsten öffentlich dokumentierten Preis für ein Werk dieser Edition darstellte. Für Sammler ist die Nummerierung entscheidend: Güsse mit niedriger Editionsnummer — etwa 1/8 oder 2/8 — erzielen bei vergleichbarer Provenienz spürbar höhere Preise als spätere Exemplare derselben Auflage. Mitoraj arbeitete über Jahrzehnte eng mit der Fonderia Bonvicini in Verona zusammen, bevor er viele seiner späteren Aufträge nach Pietrasanta verlagerte; Werke aus der Bonvicini-Phase der 1980er und frühen 1990er Jahre sind heute auf dem Sekundärmarkt seltener anz

Die Verbindung zwischen Mitoraj und der antiken Welt manifestierte sich nicht allein in Pompeji: Bereits 1999 zeigte die Stadt Rom eine vielbeachtete Ausstellung seiner Werke auf dem Forum Romanum, bei der Skulpturen wie Eros Bendato und Perseo zwischen den Säulen des Tempels des Saturnus platziert wurden. Diese Präsentation gilt unter Sammlern als Wendepunkt in der öffentlichen Wahrnehmung Mitorajs — sie etablierte ihn endgültig als Bildhauer, dessen Werk nicht trotz, sondern wegen seiner Auseinandersetzung mit der Antike zeitgenössische Relevanz besitzt. Für den Sammlermarkt ist diese institutionelle Geschichte bedeutsam: Bronzen, die nachweislich in solchen Kontexten gezeigt wurden, erzielen bei Auktionen regelmäßig Aufpreise gegenüber vergleichbaren Güssen ohne Ausstellungshistorie. Das Auktionshaus Sotheby's versteigerte 2019 einen Guss von Tindaro Screpolato für knapp 280.000 Euro — ein Ergebnis, das auch auf die dokumentierte Ausstellungsprovenienz zurückgeführt wurde. Weniger bekannt ist, dass Mitoraj parallel zur großen Werkgruppe der fragmentierten Köpfe eine Serie kleinformatiger Bronzereliefs schuf, die motivisch direkt auf pompejanische

Die Ausstellung von 2016 markierte einen Wendepunkt in der internationalen Wahrnehmung Mitorajs als Bildhauer von welthistorischem Rang. Während frühere Retrospektiven — etwa die Präsentation im Pariser Jardin des Tuileries 1991 oder die Aufstellung vor dem Palazzo Reale in Mailand 2010 — bereits auf seine Fähigkeit hinwiesen, antike Architekturen durch zeitgenössische Skulptur zu aktivieren, erreichte die Pompeji-Ausstellung ein Publikum, das weit über den klassischen Sammlerkreis hinausging. Schätzungen der Soprintendenza zufolge besuchten allein in den ersten drei Monaten nach Eröffnung im April 2016 über 180.000 Menschen die Ausstellung als eigenständigen Anlass. Für Sammler hat dieser Kontext unmittelbare Bedeutung: Werke, die nachweislich in Pompeji gezeigt wurden, verfügen über eine Ausstellungshistorie, die bei Auktionen und im privaten Markt regelmäßig als wertsteigerndes Merkmal dokumentiert wird. Eros Bendato, eine der meistreplizierten Bronzen Mitorajs, existiert in mehreren autorisierten Editionen unterschiedlicher Größe — die großformatigen Exemplare im Maßstab der Pompejianischen Aufstellung werden auf dem Sekundärmarkt deutlich höher bewertet als kleinere Galerieformate. Vergleich

Die bleibende Wirkung der Pompejii-Ausstellung zeigt sich nicht zuletzt in den Auktionsergebnissen der Jahre 2017 bis 2022: Bronzegüsse aus Editionen, die nachweislich vor 2014 entstanden und mit Dokumentation aus Pietrasanta versehen sind, erzielten bei Häusern wie Sotheby's Paris und Dorotheum Wien Zuschläge, die mitunter das Doppelte früherer Schätzwerte überstiegen. Besonders gefragt sind Exemplare von Eros Bendato, dessen Motiv — ein bandagierter Kopf mit geschlossenen Augen — in Pompeji an prominenter Stelle zu sehen war und seitdem als ikonisches Bild der Ausstellung gilt. Weniger bekannt, aber für Sammler relevant, ist die Tatsache, dass Mitoraj für Pompeji auch kleinformatige Terrakottastudien anfertigte, die nie in den offiziellen Werkkatalog aufgenommen wurden und gelegentlich über spezialisierte Händler in der Toskana den Besitzer wechseln. Für die Bewertung solcher Objekte empfehlen Experten die direkte Rücksprache mit der Fondazione Mitoraj in Pietrasanta, da deren Expertise-Schreiben seit 2019 von den führenden Auktionshäusern als Mindestvoraussetzung für die Katalogaufnahme gefordert werden. Neben

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Mitorajs monumentale Skulpturen in Pompeji — Centauro im Forum und Daedalus, 2016 an Italien geschenkt. Antike trifft auf antike.

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Siehe auch: English version · Europe Map · All Cities

Über Diese Sammlung

Diese Website dokumentiert die Suche eines Privatsammlers nach Werken von Igor Mitoraj (1944–2014) — dem polnisch-französischen Bildhauer, der für seine gebrochenen klassischen Figuren in Bronze und Marmor bekannt ist. Mitoraj studierte in Krakau unter Tadeusz Kantor, bildete sich in Paris an der École nationale supérieure des beaux-arts weiter und eröffnete 1983 sein festes Atelier in Pietrasanta, Toskana. Seine Werke befinden sich in öffentlichen Sammlungen in ganz Europa und Amerika. Sein Auktionsrekord — 6,89 Millionen Euro für einen monumentalen Tindaro Screpolato bei Sotheby's Paris 2019 — stellt ihn unter die meistgesuchten europäischen Nachkriegsbildhauer.

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